{"id":1103,"date":"2018-08-26T17:55:43","date_gmt":"2018-08-26T16:55:43","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.shevek.de\/?page_id=1103"},"modified":"2018-08-26T19:23:21","modified_gmt":"2018-08-26T18:23:21","slug":"kosice-2002","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/weblog.shevek.de\/?page_id=1103","title":{"rendered":"Kosice 2002"},"content":{"rendered":"<p>An dieser Stelle mal ein R\u00fcckblick auf unsere erste gro\u00dfe Tour.<\/p>\n<h2>Der Gr\u00fcne Weg nach Kosice<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/weblog.shevek.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Karte.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1113\" src=\"https:\/\/weblog.shevek.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Karte.gif\" alt=\"\" width=\"670\" height=\"950\" \/><\/a><br \/>\nEine der diesj\u00e4hrigen Touren des Gr\u00fcnen Weges f\u00fchrt uns zur Wuppertaler Partnerstadt Kosice. Unsere Partnerstadt Kosice liegt im Osten der Slowakei. Nachdem bereits 2000 auf dem Weg nach Legnica in Polen die Strecke bis nach Dresden erkundet wurde, fahren wir in diesem Jahr von dort aus weiter durch Tschechien in die Slowakei. Dort fahren wir der Vah l\u00e4ngs zwischen der Hohen Tatra und der Niederen Tatra hindurch nach Kosice.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>10.8. Wuppertal &#8211; Dresden &#8211; Pirna<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6:15 Uhr &#8211; Grosses Hallo am Wuppertaler Hauptbahnhof. Wuppertal verabschiedet uns im leicht feuchtem morgendlichem Grau. Der Zug ist p\u00fcnktlich da und wir sortieren uns reibungslos ein. Im Zug gibt es ein opulentes Fr\u00fchst\u00fcck mit Br\u00f6tchen, Sekt, Kaffee, K\u00e4se und Rotwein. In Hannover scheint bereits die Sonne tr\u00e4ge ins Land. Derweil kl\u00e4ren wir die geografische Frage wo unsere erste Station Pirna liegt: am Sonnborner Ufer oder auf der anderen Seite?Umsteigen im Leipziger Hauptbahnhof &#8211; Sackbahnhof: wahrhaft umsteigen mit Sack und Pack! Und leider zuwenig Zeit f\u00fcr Klaus sich den neuen &#8218;alten&#8216; Bahnhof anzusehen. Weiter gehts im Zug Richtung Dresden. Das Wetter bleibt trotz kleinem Schauer heiter und die Temperatur steigt. Dresden Hauptbahnhof: der erste Platte Reifen &#8211; Klaus Rad. Ein defektes Ventil und eine noch nicht lokalisierte Stelle sorgen f\u00fcr eine kurze Zwangspause.<\/p>\n<p>Nach einem kleinen Sight-seeing in Dresden (Frauenkirche, Zwinger, Semperoper&#8230;) gehts die Elbe l\u00e4ngs &#8211; leider mit Umwegen,da das Hochwasser den Radweg oft \u00fcberflutet hat. \u00dcber das Blaue Wunder fahren wir an der hiesigen Schwebebahn vorbei. Um 19:30 Uhr erreichen wir unser erstes Ziel: Pirna. Einen Tag der sich durch die Zugfahrt doch in die L\u00e4nge streckte haben wir dann auf dem Marktplatz an diesem milden Sommerabend ausklingen lassen. Morgen gehts dann so richtig Los.<br \/>\n(F\u00fcr die Statistiker: heutiger Schnitt 13 km\/h &#8211; und fast 30 km gefahrene Strecke)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>11.8. Pirna &#8211; Litomerice<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wir haben es tats\u00e4chlich geschafft zum vereinbarten Zeitpunkt &#8211; 8:45 Uhr &#8211; zu starten. Kaum aus Pirna heraus bekamen wir bereits nasse F\u00fcsse. Das Hochwasser zwingt uns zweimal zum Wechseln mit der F\u00e4hre: an der Bastei und in K\u00f6nigsstein. Zwischenzeitlich hat es J\u00fcrgen S. Radst\u00e4nder zerlegt und bei Schmilka zeigt sich das alte Leiden von Klaus Hinterrad: massiver Luftverlust. Klaus und J\u00fcrgen blieben zur\u00fcck und so geht die Gruppe geteilt \u00fcber die Grenze.<\/p>\n<p>Im Niemandsland zwischen dem deutschen und dem tschechischen Zoll erstreckt sich eine grosse duty-free Meile, die wir schleunigst ob der krassen Musik verlassen. So radeln wir durchs Elbsandsteingebirge bis Decin und finden, nach kleiner Stippvisite am Bankautomat, ein nettes Cafe mit Sachertorte, Palatschinken und Pivo. Klaus und J\u00fcrgen treffen gerade ein als wir uns niederlasen. Wegen dem Hochwaser w\u00e4hlen wir den Weg l\u00e4ngs der Schnellstrasse nach Usti nad Labem. Um diesem Weg schnellstens zu entkommen, wird das Tempo angezogen. In Usti n. L. gehts \u00fcber die neue Br\u00fccke (eine schwungvolle Stahlseilkonstruktion) wieder aufs andere Ufer zum Elbradweg. Dieser Weg ist ein wirklich gr\u00fcner Weg. 12 km vor unserem Ziel gehts jedoch noch durch einige Furten und vom Hochwasser verschlammten Wege. Nach 99 km ist es soweit wir stehen um 18:40 Uhr in unserem Etappenziel Litomerice und bev\u00f6lkern eine kleine einfache Pension. Nach kurzem Frischmachen werden wir den Tag, der sonnig begann und bew\u00f6lkt mit ein bischen Tr\u00f6pfeln endet, ausklingen lassen.<\/p>\n<p>Nach einem sch\u00f6nen Abendessen am Marktplatz gings noch einmal durch die Altstadt, wo es dann zum obligatorischen Kickerturnier kam. Als H\u00f6hepunkt gab es dann ein tschechisch &#8211; deutsches Abschlussspiel. Wir wurden Vizemeister.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>12.8. Litomerice &#8211; Praha<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Das Fr\u00fchst\u00fcck verhie\u00df nichts gutes. Verungl\u00fcckte Omeletts, Kaffee und Tee kleckerweise. Marmelade nach hartn\u00e4ckigem Bohren &#8211; Wir haben es schnell hinter uns gelassen. Die mitgebrachte selbstgemachte Marmelade hat uns jedoch entsch\u00e4digt. Kurz nach Litomerice hielten wir an der Eger-Gedenkst\u00e4tte und dem KZ-Mahnmal Theresienstadt. Ein stilles kurzes Gedenken auf unserem Weg. Danach ging es wieder zur\u00fcck zur Elbe und Hinein in unsere erste Regenfahrt. Als es anfing zu Gewittern erreichten wir Roudnice wo wir eine Rast in einem kleinen<br \/>\nRestaurant einlegten. Aufgrund der Wetterlage und fortgeschrittenen Zeit beratschlagten wir die Schleife der Elbe, die vor uns lag, abzuk\u00fcrzen. Es gab auch die ersten \u00dcberlegungen auf die Bahn auszuweichen&#8230;Wir w\u00e4hlten den nassen Weg der uns zun\u00e4chst bergauf f\u00fchrte. Leider ging er l\u00e4ngs einer stark befahrenen Landstrasse. Der Regen lies nicht nach. Zwischendurch hatten wir einen Unfall &#8211; Anne und Brigitte sind auf einem sehr schiefen Bahn\u00fcbergang gest\u00fcrzt und ein Auto fuhr knapp vorbei. Gottseidank gab es nur ein paar Absch\u00fcrfungen. Der Schreck war doch gro\u00df. Wir kamen im weiteren<br \/>\nVerlauf wieder auf eine sch\u00f6ne aber genauso durchweichte Nebenstrecke Richtung Prag. \u00dcber mehre kleine Orte und immer wieder bergauf &#8211; bergab erreichten wir stark durchn\u00e4sst Roztoky. Hier erfuhren wir, dass der Weg und die Strasse l\u00e4ngs der Moldau wegen Hochwasser gesperrt ist. Wir nahmen dann doch den Zug nach Prag. Auf dem Bahnhof erwischten wir zun\u00e4chst den falschen Bahnsteig &#8211; so kam es zu kurzer Hektik. In Prag-Holovice (oder so \u00e4hnlich) Stiegen wir aus. Zun\u00e4chst \u00fcber die Moldau dann ein paar Kilometer und wir waren durchn\u00e4sst und ein wenig abgespannt um 18:50 Uhr an unserem Hotel. So eine warme Dusche hat wirklich was &#8230;<br \/>\nHeute fuhren wir 73 km &#8211; den gr\u00f6\u00dften Teil durch starkem Regen. Aber wir sind alle froh Hier zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>13.8. Praha<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Morgens gegen 6:00 Uhr schrillten Sirenen durch Prag. Katastrophenalarm f\u00fcr die Innenstadt. Auf grund der Hochwassersituation wurde die Altstadt gesperrt. Um 11:00 Uhr fiel im Stadtteil unseres Hotels der Strom aus. Mit der Strassenbahn konnten wir, wenn auch \u00fcber Umwegen, doch noch in die Innenstadt. Dort wurden die H\u00e4user mit Sands\u00e4cken und Bauschaum gegen das Hocwasser abgedichtet.<br \/>\nDie Situation ist sehr unwirklich. Es besteht jedoch f\u00fcr uns keine Flutgefahr. Viel mehr machen uns die Wetteraussichten f\u00fcr die n\u00e4chsten Etappen sorgen. Soweit geht es uns gut &#8230;.<br \/>\nSo hatten wir unseren Ruhetag in Prag uns nicht vorgestellt.Nachdem wir in der Innenstadt noch zu abend gegessen haben konnten wir noch mit der Metro bis zu unserer Station Palmovka fahren. An diesem Tag war \u00fcbrigens f\u00fcr alle freies Fahren im \u00f6PNV. Wir mussten uns jedoch zum Hotel vortasten, da die Strassenbeleuchtung ausgefallen war. Der Weg f\u00fchrte uns \u00fcber eine Schnellsrasse, da wir auf anderem Weg unser Hotwl nicht errwichen konnten. Unser Hotelchef hatte bereits f\u00fcr jedes Zimmer Taschenlampen bereitgelegt. Die Nacht war ruhig, da die Strasse vor unserem Hotel gesperrt war. Der Strom wird wahrscheinlich noch 2-3 Tage dort ausfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>14.8. Praha &#8211; Kutna Hora<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>In unserem Hotel gab es morgens hei\u00dfen Kaffee und Tee. Um 8:30 Uhr gings dann los Richtung Kutna Hora. Der Regen hatte aufgeh\u00f6rt aber der Pegel der Moldau stieg noch. Nachdem wir uns durch die Vororte von Prag schl\u00e4ngelten, erreichten wir unseren gr\u00fcnen Weg. Die Regenwolken zogen vor uns her, aber liessen uns unbehelligt. Auf dem weg sahen wir immer wieder kleine B\u00e4che, die sehr stark \u00fcber die Ufer getreten sind und es rauschte doch sehr kr\u00e4ftig.Unsere Mittagspause konnten wir dann nach 65 km im Hotel Praha in Vyzlovka warhaft geniessen. Mit Obstkn\u00f6del, Schnitzel und Suppe st\u00e4rkten wir uns. Wichtiger Tipp: kommen Sie jemals am Hotel Praha vorbei essen Sie dort die Obstkn\u00f6del! Dort machten wir auch die Bekannschaft eines pensionierten<br \/>\nProffesors der in Berlin und Bonn arbeitete. Er war sehr erstaunt und fand es toll, das wir diesen Weg mit dem Fahrrad machten. Danach fuhren wir talabw\u00e4rts bis zur Sazava und machten eine kurze Pause am Kloster Sazavsky. Wir standen dann vor einem Anstieg der sich hinzog, aber den wir alle bew\u00e4ltigten. Auf den B\u00f6hmisch-M\u00e4hrischen H\u00f6hen standen wir dann am Ortseingang von Kosice &#8211;<br \/>\nallerdings in Tschechien.<\/p>\n<p>Der Anstieg wurde dann durch eine wunderbare Abfahrt belohnt an dessen Ende wir eine sch\u00f6ne Sicht auf dem &#8222;Dom&#8220; von Kutna Hora hatten. Nach dem wir den unvermeidlichen Aufstieg auf den &#8222;Kuttenberg&#8220; hinter uns gebracht hatten fanden wir eine gute Unterkunft und sind nun beim B\u00f6hmischen Abendessen. Heute schafften wir 101 km und hatten eine sehr sch\u00f6ne Strecke zwischen Seen und durch W\u00e4lder und sind nach der bedr\u00fcckenden Situation in Prag froh diesen Gr\u00fcnen<br \/>\nWeg fahren zu k\u00f6nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>15.8. Kutna Hora &#8211; Nove Mesto<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wir haben es mal wieder geschafft zu sp\u00e4t loszufahren. Die Fahrt ging weiter \u00fcber die H\u00f6hen und Tiefen des B\u00f6hmisch-M\u00e4hrischen Hochlandes. In Ronov g\u00f6nnten wir uns eine kurze Kaffeerast vor dem weiteren Aufstieg. Kurz nach dem Ortsausgang hatten wir das n\u00e4chste Malheur: Brgitte st\u00fcrzte. Zum Gl\u00fcck hatte sie nur ein paar Sch\u00fcrfwunden. Ihr Vorderrad war jedoch verbogen und vier Speichen<br \/>\ngebrochen. Wir haben uns aufgeteilt &#8211; Anne, Klaus, Brigitte und Gerd k\u00fcmmerten sich um die Reparatur die anderen fuhren weiter. Weiter hei\u00dft den Berg hinauf, nach Sec. Dort gab es eine kleine Mittagsrast und es geht nun weiter bis nach Hlinsko wo wir uns mit dem &#8222;Reparaturtrupp&#8220; wieder treffen wollten. Nach Sec kamen wir am gut gef\u00fcllten Stausee vorbei, aus dem das Wasser hevorbrodelte. Weiter ging es durch einen Anstieg im Wald. Der Reparaturtrupp schaffte es noch uns sogar kurz vor Hlinsko einzuholen. Am Ort beratschlagten wir, wie weit wir<br \/>\nnoch fahren: wir versuchen es bis zum Hotel Medlov 10 km vor Nove Mesto.19:45 Uhr &#8211; Wir Sind im Hotel Medlov!<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Bau im Stil &#8222;Ferienkombinat&#8220; &#8211; mit Livemusik, Bar, Sauna &#8230; alles was das ersch\u00f6pfte Radlerherz w\u00fcnscht! 90 km sind wir heute gefahren und einen Berg von 824 m haben wir \u00fcberwunden.<br \/>\nAuf steigenden aber sehr sch\u00f6nen Wegen. In den Nachrichten sehen wir die \u00dcberschwemmungen die wir hinter uns gelassen haben. Der Weg (Dresden-Pirna-Litomerice-Prag) den wir fuhren ist v\u00f6llig \u00fcberschwemmt! Noch was zur Statistik der bisherigen Tour: max. Steigung 15 % 1388 erklommene H\u00f6henmeter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>16.8. Nove Mesto &#8211; Brno<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Heute teilten wir uns krankheitsbedingt auf. J\u00fcrgen S. hatte sich bereits in Prag erk\u00e4ltet. Monika und er nahmen den Zug nach Br\u00fcnn. Die Gruppe fuhr die sch\u00f6ne Abfahrt nach Nove Mesto herab. Wir fanden eine nette Abk\u00fcrzung durch einen Wald. Dann kamen wir nach Bystrice und wir feierten dort unser Geburtstagskind J\u00fcrgen K. mit einer tollen Torte und einem St\u00e4ndchen. Die n\u00e4chste Abk\u00fcrzung f\u00fchrte uns durch eine Papiefabrik, wo uns zu ehren die Tore ge\u00f6ffnet wurden, da wir sonst auf diesem Weg nicht weiter gekommen w\u00e4ren. Im weiteren Verlauf stand ein Stopp an einem prall gef\u00fcllten Mirabellenbaum der leergepl\u00fcndert wurde. In Tisnov gab es dann unsere Mitagspause mit Nudeln wie es sich f\u00fcr Radprofis geh\u00f6rt. Nach der Mittagspause nahmen wir eine weitere Abk\u00fcrzung an einem Fluss l\u00e4ngs. Ein wundersch\u00f6ner gr\u00fcner Weg auf dem wir noch eine heftiges Gewitter, das uns ziemlich nass daherkam, hatten. Am Stausee vor Br\u00fcnn ging es dann, immer rauf und runter, an den Naherholungsgebieten von Br\u00fcnn vorbei. Zum Schluss erreichten wir Br\u00fcnn wo wir Monika und J\u00fcrgen trafen die uns zu dem Hotel f\u00fchrten. Leider ist die Unterkunft nicht so berauschend das Essen aber wohlschmeckend. Die Abfahrten brachten uns auf Geschwindigkeiten von<br \/>\num die 50 km\/h. (Spitze 63 km\/h) Heute fuhren wir eine Strecke vom 93 km.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>17.8. Brno &#8211; Uherske Hradiste<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>In Br\u00fcnn haben wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck im Kellergew\u00f6lbe die sch\u00f6ne Innenstadt durchquert. Dort haben wir uns die Kathedrale angesehen. Anschliessend ging es heraus auf den Gr\u00fcnen Weg, was etwas l\u00e4nger dauerte aber es zog sich nicht so wie in Prag. Wir erreichten dann Austerlitz (Slpapanice), wo es zu einer Kaffepause, aber nicht zu einer Tortenschlacht kam. Der Gr\u00fcne Weg nach South-Tyneside f\u00fchrt an Austerlitz in England vorbei, nun waren wir im echten Austerlitz. Dnach fuhren wir auf eine schicke Auffahrt auf die E 50 und es wurde immer w\u00e4rmer und der Randstreifen immer schmaler&#8230;Als wir diese Schnellstrasse verliesen, begann eine 10 km lang ansteigende Strecke die uns doch alle bei der Hitze strapazierte. Die folgende Mittagspause (Live-Speisekarte in der K\u00fcche, Resultat: Pommes) war wohlverdient. Die Kontaktversuche mit den Menschen vor Ort gestalteten sich hierbei doch schwierig aber doch nicht unm\u00f6glich. Auf dem weiteren Weg hatten wir dann eine Steigung duch einen Wald, was viel angenehmer und sehr sch\u00f6n war. Zwischendurch gab es mal wieder Obstb\u00e4ume zum pl\u00fcndern.<\/p>\n<p>Dann erreichten wir den See bei Osvetlmany und legten eine Badepause ein. Nach der Pause trafen wir wieder auf Monika und J\u00fcrgen S. die heute noch einen Auskuriertag machten und mit dem Zug von Br\u00fcnn kamen. Sie begleiteten uns die letzten 23 km bis zu unserem Hotel Grand in Uherske Hraditse.<br \/>\nWieder haben wir eine 90 km Etappe hinter uns. Die Sonne meinte es heute fast zu gut mit uns. Alles in allem wieder ein sch\u00f6ner Tag.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>18.8. Uherske Hradiste &#8211; Nova Dubnica<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Die Nacht im Grand Hotel war Ruhig, und das Fr\u00fchst\u00fcck entspannt. Nach der Abfahrt gab es noch einen kleinen Zwischenstopp an einem L\u00e4dchen um uns f\u00fcrs Picknick zu r\u00fcsten. Gleich aus Uherske Hradiste heraus gab es den ersten Berg zu erklimmen. Nach einem St\u00fcck gr\u00f6\u00dferer Landstra\u00dfe kamen wir auf einen gr\u00fcnen Weg der Michael in einem Schlammloch festhalten wollte. Der Weg f\u00fchrte uns \u00fcber Bojkovice zu unserer Mittagsrast nach Pitin (nat\u00fcrlich Bergauf) unter einer Linde bereiteten wir uns auf die kommmenden Bergetappen die in der sengenden Sonne zu absolvieren waren, vor. Der erste Anstieg war schon warm und heftig der zweite war nur hei\u00df und hoch. Der dritte war dann endlich im Halbschatten aber genauso hoch. Auf der Abfahrt gab es dann noch einen gro\u00dfen Schreck: zwei Autos hatten knapp hinter Lina einen Auffahrunfall in einer Kurve. Ausser dem Schreck nach dem Knall ist uns nichts passiert. Unsere letzte Rast auf tschechischem Boden in einem Cafe in Stitna war sehr unterhaltsam aber unsere gute Laune vermochte es nicht die Gesichtsz\u00fcge der Bedienung zu erheitern. Wir machten nun eine wunderbar angenehme Abfahrt bis zur Grenze wo uns freundliche Z\u00f6llner die Grenze passieren liessen. Erfreut nahmen sie unsere K\u00e4rtchen an die \u00fcber unseren Gr\u00fcnen Weg in Slowakisch oder Tschechisch informierten. In Nemsova, dem angepeilten Zielort, war reinste Volksfeststimmung. Leider gab es dort f\u00fcr uns kein Quartier, so das wir nach Nova Dubnica fuhren und uns im Hotel Dynamic einquartierten. Die Stadt selbst scheint eine Wohnschlafstadt aus dem fr\u00fchen Zeitalter des Kommunismus zu sein.<\/p>\n<p>Heute hatten wir wieder einen sch\u00f6nen Tag, wir haben 82 km hinter uns gebracht, gr\u00f6\u00dftenteils in br\u00fctender Hitze. Morgen gehts weiter auf den Gr\u00fcnen Weg nach Zilina.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>19.8. Nova Dubnica &#8211; Zilina<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Der Nachtportier In Nova Dubnica erz\u00e4hlte uns von der hohen Arbeitslosigkeit dem Niedergang der Wirtschaft, so das er selbst zuarbeiten muss, da seine Rente nicht reicht. Die Perspektiven sind leider sehr schlecht.<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck in unserem Hotel musste einzeln geordert werden (7 g Kaffee, 20 g Butter, soundsoviel St\u00fcck Geb\u00e4ck&#8230;) und wurde so langsam serviert, das wir erst gegen 9:45 Uhr fortkamen. Zun\u00e4chst ging es dann auf beschaulichen Wegen die Vah entlang. Wir kamen trotz Gegenwind gut voran. Leider mussten wir sp\u00e4ter auf die st\u00e4rker befahrene Strasse, was nicht sehr sch\u00f6n war. In Puchov waren wir kurz einkaufen und Geld umtauschen. Weiter ging es auf der Suche nach einem Picknickplatz den wir unter einerTrauerweide vor dem Kurhaus in Nimnica fanden. Das hiesiege Heilwasser ist leicht warm, kohlens\u00e4urehaltig und leicht salzig. Wof\u00fcr es gut ist &#8230;<\/p>\n<p>&#8230;keine Ahnung. Gut ausgeruht fuhren wir flott das Tal der Vah hoch. Leider Gr\u00f6\u00dftenteils nur \u00fcber eine gut befahrene Landstra\u00dfe und nur ab und zu durch Nebenwege, die durch beschauliche Orte f\u00fchrten. Hinter uns baute sich eine gro\u00dfe Gewitterfront auf die uns jedoch nicht einholen konnte. Wir g\u00f6nnten uns einen kurzen Stopp in Bystica, dem letzten Ort vor Zilina. Nach einem Schluck Wasser aus der Flasche und Kuchenteilchen aus dem Supermarkt gings weiter nach Zilina und trafen dort um 18:30 Uhr ein. Dort setzten wir uns auf einen sch\u00f6nen Platz und genossen die fr\u00fche Ankunft. Nach dem Check-In und kurzem frischmachen ging es auf den Marktplatz wo wir unser Abendessen zu uns nahmen. Das Essen hier ist \u00fcbrigens sehr gut, die Bedienung und viele Menschen sprechen ein wenig oder sogar recht gut Deutsch. Heute fuhren wir 85 km im sch\u00f6nsten Sonnenschein<br \/>\nmit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,23 km\/h. Und morgen ist Ruhetag&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>20.8. Zilina<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Dienstag &#8211; Ruhetag, so k\u00f6nnte man meinen, aber nicht f\u00fcr alle. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in der Breakfast-Hall unseres Hotels teilten wir uns auf und suchten Zilina heim. Gerd bekam in einem Fahrradgesch\u00e4ft seinTacho wieder ans laufen und gemeinsam mit J\u00fcrgen K. war er shoppen (Modenschau morgen). Neben den sehr westlich gesitteten und gekleideten Einwohnern gab es auch das Elend einiger Menschen hier f\u00fcr sie zu sehen. Lina, Anne und Klaus machten sich auf in ein nah gelegenes Tal um ein wenig zu wandern. Sie fanden eine wundersch\u00f6ne Route, die wir morgen parallel mit dem Rad fahren werden. Aufgrund der gewittrigen Aussichten kehrten sie jedoch fr\u00fch mit dem Zug zur\u00fcck. Lina gr\u00fc\u00dft an dieser Stelle Katy und den Rest. Monika und J\u00fcrgen S. hielten nach dem Fr\u00fchst\u00fcck bis mittag Siesta um anschlie\u00dfend in der Stadt zu bummeln. In der Kirche konnten sie leider kein Licht entz\u00fcnden. Dies scheint in der Slowakei nicht \u00fcblich zu sein. Vera und Michael gingen zun\u00e4chst einen leckeren Kaffee trinken. Anschlie\u00dfend gings auch ins St\u00e4dtchen u.a. auf die Suche nach einem netten Abendlokal und einem Live-Sprackurs f\u00fcr Anf\u00e4nger. An dieser Stelle gr\u00fc\u00dft MiLu den Gro\u00dfmeister Franz und Vera gr\u00fc\u00dft Ingrid. Auch Brigitte g\u00f6nnte sich eine ausgiebige Siesta, danach<br \/>\ngings zum shoppen ins St\u00e4dchen wobei in schickes T-Shirt abfiel. Bei ihrer Visite der Kirche fand gerade der Gottesdienst statt. Am Nachmittag zog sich der Himmel zu und es gab einen k\u00fchlenden Sommerregen. Neben der Landschaft und der Kultur, die wir zu sehen bekommen, sind es auch immer die kleinen Begegnungen die unsere Reise interessant gestalten. So blieb uns auch die Frau in guter Erinnerung, die wir am Sonntag bei unserer Mittagsrast (in Pitin \/ noch in Tschechien) trafen. Sie erwartete Ihre Nichte aus Prag, als das Hochwasser kam. Sie stammt urpr\u00fcnglich aus dem Holtschiener Land und sprach daher ein gutes deutsch. Es sind einfache Verh\u00e4ltnisse in denen die Menschen leben.Aber hier noch die Ecke f\u00fcr die Statistiker: Heute sind wir 0 km mit dem Rad gefahren, haben keine Berge mit Gep\u00e4ck erklommen sind aber trotz allem zufrieden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>21.8. Zilina &#8211; Ruzomborek<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gings ab auf den Marktplatz von Zilina zum obligatorischen Gruppenfoto. Dann gings los zum Gr\u00fcnen Weg. Monika konnte aufgrund R\u00fcckenbeschwerden heute nicht mitfahren. J\u00fcrgen S. und Monika fuhren die Etappe mit dem Schnellzug und Gep\u00e4ckbef\u00f6rderung f\u00fcr die R\u00e4der.<\/p>\n<p>Die Gruppe fuhr weiter das Tal der Vah hoch. Kurz vor der Burg von Strecno fuhren wir \u00fcber eine schmale Br\u00fccke. Leider mussten wir dann oft die stark befahrene Stra\u00dfe nutzen. Linas Schalthebel ist auf der Etappe kaputt gegangen. So nahmen Lina, Anne und Brigitte auf halber Strecke den Zug nach Ruzomborek. Michael, Klaus, Gerd, J\u00fcrgen K. und Vera fuhren weiter auf dem Gr\u00fcnen Weg. Michael und Klaus haben sich im weiteren Verlauf gegenseitig \u00fcberfahren erlitten dabei keinerlei Blessuren.<\/p>\n<p>\u00dcber eine &#8222;tibetanische&#8220; H\u00e4ngebr\u00fccke ging es \u00fcber die Vah zu einem Stausee wo Kraniche und St\u00f6rche sich an Fr\u00f6schen labten. Die Stauseen hier zeigen eine starke Sedimentablagerung. An einem Baggersee (Tipp eine Einheimischen), der mit vielen Wertstoffen durchsetzt war, gab es eine kleine Badepause.<br \/>\nAuf dem letzten Teil der Etappe hatte Klaus noch eine Begegnung mit einem kantigen Stein, was Luftverlust zur Folge hatte. Die Gruppe Sammelte sich in Ruzomborek, wo die Unterkunftslage problematisch wurde. Vera, Michael und Gerd kamen in einer Pension unter, der Rest kam in einer gediegenen Ferienwohnung unter, die Anne aufgetan hatte. Das gemeinsame Abendessen nahmen wir in einer Pizzeria zu uns. Milu nahm dies zum Anlass Olli, den Zorn Gottes zu Gr\u00fcssen und Brigitte m\u00f6chte einfach nur den Rest der Welt gr\u00fcssen.<\/p>\n<p>Heute fuhr der Gr\u00fcne Weg 73 km durch eine sehr sch\u00f6ne Landschaft zwischen hohen Bergen an der rauschenden klaren Vah entlang. Je n\u00e4her wir uns dem Ziel n\u00e4hern w\u00e4chst die Spannung, wie wir denn zur\u00fcck kommen, da die eigentlich vorgesehene Eisenbahnstrecke durch das Hochwasser zerst\u00f6rt wurde. Es bleibt spannend&#8230;<\/p>\n<p>Aus der Gruppe hier nun ein Leserbrief von Klaus:<\/p>\n<p>Hallo liebe Redaktion.<\/p>\n<p>Seit Tagen verfolge ich Eure spannenden Reiseberichte: einfach toll. gro\u00dfes Kompliment. Das einzige, was ich mir noch vorstellen k\u00f6nnte, w\u00e4re die Ber\u00fccksichtigung von auch heikeleren, manchmal vielleicht auch provokativeren Themen.<\/p>\n<p>Alles Gute, trotz allem, Euer Klaus.<\/p>\n<p>(Anm. der mobilen Red. zum Hintergrund:<br \/>\nAnl\u00e4sslich unseres Sponsoren-Essens das aus eigener Hand finanziert wurde und das niemand fr\u00fcher verlie\u00df, wurde der Wunsch nach Gr\u00fcssen an unsere B\u00fcrgermeister laut)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>22.8. Ruzomborek &#8211; Liptovsky Mikulas<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nach dem getrennten Fr\u00fchst\u00fcck und mehrmaligem Besuch des Fahrradh\u00e4ndlers unseres Vertrauens (preiswerte Ersatzteile und schneller Einbau &#8211; die Empfehlung des Tages &#8222;Sport Mix&#8220; in Ruzomberok) konnte die heutige Tour um 10 Uhr beginnen.<\/p>\n<p>Es ging auf gr\u00fcnen Wegen aus Ruzomborek heraus zum Liptauer Stausee. Nach einer langen Steigung hatten wir eine sch\u00f6ne Sicht auf den See. Die Abfahrt ans Seeufer war rasant. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Einkaufen und Kaffeetrinken in einem \u00d6rtchen wollten wir eine Badepause einlegen. An einem Campingplatz erfuhren wir jedoch, das das Baden aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden zurzeit nicht ratsam ist.<\/p>\n<p>Wir fuhren dann den See l\u00e4ngs und fanden nach m\u00fchseligem Suchen einen Picknickplatz unter Birken wo wir eine sch\u00f6ne Mittagspause verbrachten. Anschliessend gings zu unserem Etappenziel Liptovsky Mikulas. Unser Hotel ist ziemlich einfach (Quasi zwei Sperrm\u00fcllsterne). Besonders nett ist der M\u00e4dchenschlafsaal unterm Dach f\u00fcr Anne, Brigitte und Lina.<\/p>\n<p>Die Suche nach einem Lokal zum Abendessen gestaltete sich nicht so erfolgreich. Wir nahmen halt das was es gab. In den Restaurants dudelt oft die Musik und die Speisenauswahl birgt einiges an \u00dcberraschungen. Liptovsky Mikulas hat einen sch\u00f6nen Platz in der Innenstadt wie unsere anderen Etappenziele. Heute fuhren wir schlappe 38 km und irgendwie war das nicht so entspannend wie gedacht. Zun\u00e4chst war es bedeckt doch nachher gab es heftigen Sonnenschein. Morgen gehts dann zur K\u00f6nigsetappe &#8211; mitten durch die hohe und die niedere Tatra &#8230;<\/p>\n<p>Eine Kurze Stellungnahme von Michael zum gestrigen Leserbrief:<\/p>\n<p>Bezugnehmend auf das Statement von Klaus S.-O. (50) m\u00f6chte ich &#8211; auch im Namen des Vorstandes &#8211; die frisch-pfiffige Berichterstattung des Chronisten explizit loben! Im Gegensatz zu K. S.-O. vermisse ich jedoch \u00fcberhaupt nicht, dass die &#8222;hardcore-Themen&#8220; dieser Expedition in der WWW-\u00d6ffenentlichkeit breitgetreten werden. Dies &#8211; lieber K. S.-O. &#8211; sollte doch den zust\u00e4ndigen<br \/>\nSchieds- und Ehrengerichten und den darauf spezialisierten Hilfsdiensten und Selbsthilfegruppen<br \/>\nvorbehalten bleiben.<\/p>\n<p>Mit sportlichem Gru\u00df und &#8222;Trotz allem&#8220; &#8211; weiter so!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>23.8. Liptovsky Mikulas &#8211; Poprad<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nach einem Fullservice-Fr\u00fchst\u00fcck im Storch-Hotel machten wir uns auf zu Bergetappe die uns heute auf eine H\u00f6he knapp unter 900 m f\u00fchren sollte. Die ersten Kilometer machten wir leider wieder an der Schnellstrasse. Doch dann ging es auf einen wunderbar gr\u00fcnen Weg l\u00e4ngs der wildromatischen Vah. Wir kamen dann an eine Quelle, bei der sehr viel Menschen zum Auff\u00fcllen Ihrer Flaschen kamen. Die Quelle war reinstes Mineralwasser. Nach einem kurzen Abstecher in eine gr\u00fcne Sackgasse nutzten wir wieder eine &#8222;tibetanische&#8220; Br\u00fccke \u00fcber die Vah. Weiter ging der langsame Aufstieg bis nach Kralova Lehota. Im Hinterhof eines Supermarktes (dort war das \u00f6rtlicheCafe) verbummelten wir unsere Mittagspause. Dann gings weiter Bergauf. Zun\u00e4chst durch ein sanftes Tal was dann am Ende durch einen Stausee abgeslossen wurde. Am Ende des Sees ging es dann Bergauf und das Tal wurde immer enger und sch\u00f6ner. Oft begegneten wir Fahrradfahrer auf dieser sch\u00f6nen Strecke. Leider grollte schon ein Gewitter heran. Als wir wieder die normale Landstrasse erreichten gab es dann auch einen leichten Regen. Nach einer kurzen Kuchenpause (Nussstriezel) ging es hoch zum letzten Aufstieg zwischen Wald und Almen mit K\u00fche und Schafen. Dann hatten wir einen wundersch\u00f6nen Blick auf die hohe Tatra mit Ihren schneebedeckten schroffen Bergen. In Sunava (871 m) gab es unser Bergfest mit Wassermelone aber ohne Cafe. In einer Pionierleistung fuhren wir einen neuen Radweg (mit ziemlichen Schlammpf\u00fctzen) von Sunava ins Tal herab. Dieser Weg f\u00fchrte uns von einem Quellgebiet durch ein Wiesenbachtal bis hin zu dem Flusstal das uns nach Poprad f\u00fchrte. Monika<br \/>\nm\u00f6chte an dieser Stelle ihre Kolleginnen und Kollegen von der Unteren Waserbeh\u00f6rde gr\u00fc\u00dfen. An Svit vorbei erreichten wir unser Etappenziel Poprad. Nachdem wir unser Hotel erreichten und uns frisch gemacht Hatten, ging es ins St\u00e4dtchen. Heute wollten wir auf jeden Fall an einem Tisch sitzen. Leider war die Bedienung im Restaurant Tatra nicht in der Lage unseren Wunsch zu erf\u00fcllen. Pech gehabt, 10 Essen (inkl. Trinkgeld) weniger. Nun Sitzen wir auf einer Terasse im Lokal nebenan, wo man uns erlaubte die Tische zu r\u00fccken.Nun unsere Tagesstatistik: 77 km Gr\u00fcner Weg durch eine fantastische Landschaft. Wir waren uns alle einig: eine wundersch\u00f6ne Etappe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>24.8. Poprad &#8211; Krompachy<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Leider war der Morgen zu diesig, als das wir das Panorama der hohen Tatra klar sehen konnten. Nach dem entspannten Fr\u00fchst\u00fcck gings zun\u00e4chst ins St\u00e4dtchen wo wir noch diverse Eink\u00e4ufe erledigten. Nach dem Gruppenfoto ging es zun\u00e4chst \u00fcber eine kleine Kuppe auf unsere altbekannte Schnellstrasse die wir jedoch nach wenigen Kilometern wieder verlie\u00dfen. \u00dcber Nebenstrassen ging es immer bergab dann weiter ins Zipser Land. Dann gab es die erste Cross-Strecke durch die H\u00fcgel zwischen weiten Feldern. Nach kurzem durchqueren eines \u00d6rtchens ging es weiter querfeldein. Wir erreichten dann die Strasse nach Spissky Nova Ves. Dort gab es in br\u00fctender Mittagshitze unsere Kaffemittagsfr\u00fchst\u00fcckspause. Aus der Stadt heraus gab es eine Abstimmung \u00fcber die weitere Route. Die S\u00fcdroute l\u00e4ngs des Flusses sollte es sein. Die Landschaft war sehr sch\u00f6n und der Weg leider etwas schwieriger, so dass wir weniger die Gegend geniessen konnten. Auf dem letzten Berg (mehr wie die Eiger Nordwand) machten wir eine Rast mit Blick ins Tal auf Spisske Vlachy. Nach der Abfahrt fanden wir in einem Hinterhof ein Lokal wo wir eine Kaffeepause einlegten. Von dort fuhren Gerd und J\u00fcrgen K. hinauf zur Zipser Burg, einem Weltkulturerbe und beeindruckendem Zeugnis des Mittelalters und Geschichte der Zips. Der Rest der Gruppe fuhr zum Etappenziel Krompachy. Nach vergeblicher Suche nach den vorab ins Auge gefassten Unterk\u00fcnften fanden wir dort in der Penzion Gabriela unsere Bleibe f\u00fcr die Nacht. Der Ort selber sah von ferne ganz nett aus. Als wir jedoch im Ort waren, sah die Welt anders aus. Plattenbauten, trostlose Bierbars und unser Abendlokal war eine Pizzabude in der das Men\u00fc recht interessant war.J\u00fcrgen K. hatte an der Zipser Burg einen Platten und dabei sah er, das seine hintere Felge an f\u00fcnf Stellen gerissen war. An der Pension angekommen, konnte der Wirt hier weiterhelfen: ein Freund von ihm sorgt f\u00fcr eine neue Felge, so das wir morgen nach Kosice weiter fahren k\u00f6nnen. Heute fuhren wir 60 km (+ 12 km zur Zipser Burg) durch eine Landschaft die uns an die Eifel gemischt mit der Rh\u00f6n erinnerte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>25.8. Krompachy &#8211; Kosice<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>In unserer Pension gab es leider nur Kaffee und Tee zum Fr\u00fchst\u00fcck, aber J\u00fcrgen K. sorgte in einem L\u00e4dchen f\u00fcr die Br\u00f6tchen, Marmelade, Geb\u00e4ck, Saft &#8230;.So hatten wir ein sch\u00f6nes Fr\u00fchst\u00fcck im Sonnenschein. Die defekte Felge war dank der Hilfe unseres Wirtes ausgetauscht. Er machte noch ein Foto von uns f\u00fcr sich und dann gings weiter auf den Gr\u00fcnen Weg. Ein paar Meter weiter gabs einen wichtigen Stop: 1000 km Gr\u00fcner Weg lagen hinter uns! Nach Krompachy fuhren wir an eine Slumsiedlung von Zigeunern vorbei. Wir f\u00fchlten uns betroffen \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse. An der Strasse standen immer wieder Menschen die durch den Strassenverkauf von Pilzen ein paar Kronen f\u00fcr ihr karges Leben verdienen wollen. Der Gr\u00fcne Weg f\u00fchrte uns fort von diesem Elend den Berg hinab nach Velky Folkmar wo wir vor dem letzten gro\u00dfen Anstieg eine kurze Trinkpause machten. Dort war gerade die Kirche zu Ende. Interessant waren die Sonntagstrachten der alten Damen mit ihren bauschigen R\u00f6cken. Dann ging es eine sehr lange Steigung in der Mittagsw\u00e4rme hoch. Oben angekommen hatten wir einen sch\u00f6nen Blick auf die geleistete Steigung.<\/p>\n<p>Die Abfahrt bietete ebenso ein wunderbares Panorama auf den Stausee an dem wir pausieren wollten. An einer Penzion am See fand ein Folklorefestival und eine Kunstaustellung statt. Wir konnten uns nicht entschliessen gemeinsam zu bleiben oder weiterzufahren. Diese unterschiedlichen W\u00fcnsche waren doch eine Belastung f\u00fcr die Gruppe. Dies l\u00f6sten wir nach einiger Zeit in dem Anne, Monika, Klaus und J\u00fcrgen S. vorfuhren und der Rest sich die Kulturveranstaltung ansahen.<\/p>\n<p>Der weitere Gr\u00fcne Weg f\u00fchrte uns am Stausee vorbei. Das Tal war mal eng mal weit und immer wieder ragten Felsen in den stahlend blauen Himmel empor. Dann ging es im Flusstal am Hornad herab. In Druzstevna fand die Gruppe wieder zusammen. Gemeinsam fuhren wir dann die letzten Kilometer nach Kosice. Am Ortsschild gab es ein Gruppenfoto mit strahlenden Gesichtern. Auf der Fahrt in die Innenstadt trafen wir Peter, unser Empfangskomitee, der uns in die Stadt geleitete. Er f\u00fchrte uns zum Wegweiser &#8222;Wuppertal 1490 km&#8220; kurz vor der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Mit freudig kribbelndem Gef\u00fchl im Bauch fuhren wir ins Herz von Kosice. Dort umrundeten wir den Dom und fuhren zu unserer Penzion wo wir unsere Ankunft feierten. Die Platzprobleme in der Penzion Platz l\u00f6sten wir souver\u00e4n durch Umbaumassnahmen. Anschliessend ging es nachdem Frischmachen zum Abendessen ins St\u00e4dtchen.<\/p>\n<p>Heute war eine der sch\u00f6nsten Strecken unserer Kosice-Fahrt. Wir fuhren 67 km an diesem Tag. Nach 1066 km Gr\u00fcnen Weg erreichten wir unsere wundersch\u00f6ne Partnerstadt Kosice.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>26.8. Kosice<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>30 m von der Pension fr\u00fchst\u00fcckten wir in einem Bistro mit frischen Broten, Kaffee und Tee. Anschliessend gestaltete jede(r) den Vormittag individuell. So suchten J\u00fcrgen K. und Gerd das Ateliers eines K\u00fcnstlers auf. Monika und J\u00fcrgen S. bummelten durchs St\u00e4dchen und sahen sich den sehr sch\u00f6nen Dom an. Um 14 Uhr trafen wir uns mit Adriana, unserer Kontaktperson zur Stadt. Sie zeigte uns den Baum der St\u00e4dtepartnerschaften, eine Plastik in der die vielen Partnerschaften von Kosice dargestellt werden. Dann ging es zum Empfang ins Rathaus, wo wir durch den zweiten B\u00fcrgermeister begr\u00fcsst wurden. Leider war die Presse dort nicht anwesend. Daf\u00fcr waren zwei Vertreter des Fahrradclubs anwesend mit dem wir morgen nachmittag eine kleine Radtour und ein gem\u00fctliches beisammensein f\u00fcr den Abend planten. Der offizielle Teil war eher schlicht, nach den erfahrenen 1066 km. Wir trollten uns dann in die Stadt f\u00fcr ein Gruppenfoto, Eisessen und entspannen. Die Innenstadt hier ist sehr sch\u00f6n und es ist ein weiterer H\u00f6hepunkt auf dem Gr\u00fcnen Weg. Den Abend liessen wir in einem Biergarten im Hinterhof bei sehr leckerem slowakischen Essen ausklingen.Unsere R\u00fcckreise nimmt langsam Formen an: morgen abend werden wir unsere R\u00e4der zur Gep\u00e4ckbef\u00f6rderung nach Prag aufgeben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>27.8. Kosice<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Auch an diesem Tag fr\u00fchst\u00fcckten wir lecker im Bistro an der Ecke. Dann ging es um 9 Uhr weiter im offiziellen Teil mit der Stadtf\u00fchrung. Adriana begleitete uns als Dolmetscherin f\u00fcr den Stadtf\u00fchrer. Zun\u00e4chst sahen wir uns die Ausgrabungen der Festungsanlagen (13. &#8211; 17. Jhdt.) in der s\u00fcdlichen Stadt an. Danach besichtigten wir den Elisabeth-Dom. Bemerkenswert war hier die Ausrichtung auf Frauen in der Heiligenverehrung. Der Dom selbst \u00e4hnelt dem Dom zu Xanten. Wir sahen uns dann noch dasTheater und die dahinterliegende Mariens\u00e4ule an. Nach der F\u00fchrung besichtigten wir noch den Goldschatz von Kosice, eine Schatulle mit 2200 Goldm\u00fcnzen die im17. Jhdt. im Fundament eines Hauses versteckt wurde. Er wurde 1935 entdeckt. Wir verabschiedeten uns dann herzlich von unserer Begleitung Adriana, die wir alle hier nochmals lieb gr\u00fc\u00dfen m\u00f6chten. Die folgende Pause nutzten wir zum Eis- und Kuchenessen und Einkaufen f\u00fcr die lange Zugfahrt, die uns bevorsteht.Um 15 Uhr trafen wir uns dann mit den Mitgliedern des Prvy Slovensky Cycloklub (SCK). Wir fuhren gemeinsam den Berg hinauf zu einem Biergarten. Unter Walnussb\u00e4umen tauschten wir uns aus und lernten einander n\u00e4her kennen. Dort \u00fcbergaben wir den Freunden die Karte der Route, die wir erkundeten, und schlugen ihnen vor uns zu besuchen. Dies wurde mit freuden aufgenommen.<br \/>\nWir gaben unseren Freunden dann die T-Shirts unserer Fahrt die wir die 1490 km aus Wuppertal mitbrachten. Im Anschluss fuhren wir \u00fcber einen gr\u00fcnen Weg zur\u00fcck in die Stadt. Auf einer Anh\u00f6he hatten wir einen wunderbaren Blick auf Kosice. Von dort ging es zum Bahnhof, wo wir unter einigen M\u00fchen die Fahrr\u00e4der als Gep\u00e4ck nach Prag aufgaben (Zollformular inklusive). Hier halfen uns unsere neuen Freunde. Wir gingen dann mit unseren Freunden zu einem Lokal mit Live-Country-Musik und Tanz wo wir gemeinsam den Rest des Abends verbrachten. Dort sahen wir uns auch Bilder von den Touren des SCK an.<\/p>\n<p>Wir hatten einen sehr sch\u00f6nen Abend als Abschluss unserer Tour. Zwischendurch wurden noch Taxis f\u00fcr morgen um 6:30 Uhr geordert, um zum Bahnhof zu kommen. Es steht uns noch eine<br \/>\nspannende R\u00fcckfahrt bevor&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>28.\/29.8. Kosice &#8211; Wuppertal<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>P\u00fcnktlich um 6:30 Uhr waren unsere Taxen zur Fahrt zum Bahnhof da. Am Bahnhof versorgten wir uns noch mit diverser Frischware f\u00fcr die Fahrt und hatten unseren letzten Kaffee in Kosice. Unsere R\u00e4der waren bereits im Zug und wir bev\u00f6lkerten auch unsere Abteile. Dann ging es um 7:20 Uhr los \u00fcber Krompachy, Poprad, Liptovsky Mikulas, Ruzomberok nach Zilina. Immer wieder konnten wir Teile des Gr\u00fcnen Weges, den wir gefahren sind, sehen. Das Wetter war recht warm, dementsprechend d\u00f6sten wir vor uns hin. In Tschechien fuhren wir eine andere Strecke die uns an der Morave f\u00fchrte bis in die goldene Stadt Prag, die wir um 17:20 Uhr erreichten. Nun hiess es: wie weiter? Die Strecke Prag &#8211; Dresden war noch gesperrt.<\/p>\n<ol>\n<li>Alternative: D-Zug nach Frankfurt ohne Fahrrad-\/Gep\u00e4ckbef\u00f6rderung nach Frankfurt und dann weiter im IC nach Wuppertal &#8211; die Radmitnahme m\u00fcssten wir mit dem Begleitpersonal kl\u00e4ren.<\/li>\n<li>Alternative: Wir fahren mit dem Zug bis Cheb und dann mit den R\u00e4dern \u00fcber die Grenze und schlagen uns mit diversen Z\u00fcgen bis nach Wuppertal durch.<\/li>\n<li>Alternative: R\u00e4der als Gep\u00e4ck aufgeben und den Nachtzug nach Frankfurt nehmen.<\/li>\n<li>Alternative: \u00dcbernachten in Prag und morgen erst weiter.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Viertens fand keine gro\u00dfe Zustimmung.<\/li>\n<li>Drittens ging nicht, da R\u00e4der nicht als Gep\u00e4ck ohne Begleitung \u00fcber die Tschechisch\/Deutsche Grenze versandt weden k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Zweitens stellte sich als nicht realisierbar heraus.<\/li>\n<li>Also blieb die Nummer eins.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hierf\u00fcr hatten wir noch Zeit, so das wir unsere R\u00e4der in der Aufbewahrung abgaben und uns in Prag noch die Beine vertreten konnten und zu Abend essen konnten. Nachdem wir unsere R\u00e4der auf den Bahnsteig schafften fingen die bilateralen Verhandlungen mit dem Zugpersonal an. Der Zugschaffner war wohl der kooperativste und gut informierteste Mitarbeiter auf dem ganzen Prager Bahnhof. Vielen Dank noch einmal! Letztlich orderten wir zehn Liegewagenpl\u00e4tze f\u00fcr unsere R\u00e4der und verbrachten eine minimalkomfortabele Nacht auf den Sitzpl\u00e4tzen im Nachbarwaggon. Gegen 2:00 Uhr scheuchten uns die Grenzbeamten aus dem Halbschlaf. Das deutsche Zugpersonal beschaffte uns noch eine Quittung f\u00fcr den Liegewagen-Radtransport. So erreichten wir Frankfurt (Main). Dort ging es dann im IC nach Wuppertal, wo wir gegen 10:50 Uhr unseren Gr\u00fcnen Weg beendeten und von den Freunden des Gr\u00fcnen Weges empfangen wurden.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten uns bei allen lieben Menschen bedanken die uns auf dem Weg mit Rat und Tat unterst\u00fctzten. Auch den anderen Menschen auf unserem Gr\u00fcnen Weg gilt noch einmal unser Gru\u00df.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Mit von der Partie waren Anne, Brigitte, Gerd, J\u00fcrgen K., J\u00fcrgen S., Klaus, Lina, Michael, Monika und Vera<\/p>\n<hr size=\"2\" width=\"80%\" \/>\n<p>Wir bedanken uns f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Aktualisierung bei Falko! Er holte die Mails aus dem Postfach die von uns w\u00e4hrend der Fahrt nach Hause geschickt werden. Den Salmohn stellt er dann auf diese Website. Daf\u00fcr nochmals ein supergrosses Dankesch\u00f6n!<\/p>\n<p class=\"hinweis\">Die Fahrt wurde organisiert vom Verein Der Gr\u00fcne Weg e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An dieser Stelle mal ein R\u00fcckblick auf unsere erste gro\u00dfe Tour. Der Gr\u00fcne Weg nach Kosice Eine der diesj\u00e4hrigen Touren des Gr\u00fcnen Weges f\u00fchrt uns zur Wuppertaler Partnerstadt Kosice. Unsere Partnerstadt Kosice liegt im Osten der Slowakei. 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