Nordwärts durch die Pampas

Gottin – Sanitz/Wendfeld

Nach der vielen Gegend gestern wird es heute nochmal so viel. Vereinzelte kleine Ansiedlungen liegen auf dem Weg. Die Mecklenburgische Schweiz hat ihren Namen nicht ganz zu Unrecht. Insbesondere für Radfahrer. Der kleine Umweg nach Dalwitz ist dem Radweg und der Tatsache geschuldet, das es dort vielleicht eine Pausenmöglichkeit gibt.

Das Wetter soll gut bleiben, vielleicht mit etwas Regen.

Aber erst mal Frühstück!

Die ersten Wege waren nicht nett. Eigentlich sollten es Kreisstraßen sein. Aber festgefahrene Sand-Lehmpisten machen noch lange keine Straße. Auch nicht mit Seitenbaken bzw. -pfosten. Ebenso gab es Kreisstraßen mit Fahrradkillerkopsteinpflaster. 🙁

Der Spuk endete schnell und es gab gute Wege. Leider auch etwas Regen. Wir hatten jedoch Glück und erreichten Dalwitz zu Beginn des Regens. In Dalwitz machten wir am Gestüt Mittagsrast. Der angebotene Mittagstisch (Fisch mit Reis und Spinat) war für uns nicht überzeugend so blieb es dann beim Kaffee. Als der Regen aufhörte setzten wir unsere Fahrt fort in Richtung Tessin.

Schön anzusehen, grässlich zu fahren.
Dalwitz

Die Fahrt war bis auf einige dumme Abschnitte sehr schön. Zwischendurch gab es auch freundlichen Rückenwind 🙂

In Tessin gab es beim Bäcker am Markt die letzte Stärkung vor der Schlussetappe. Danach ging es los nach Sanitz-Wendfeld. Langsam aufwärts, abwärts, aufwärts und wieder abwärts … zur Pension. Leider liegt sie an einer vielbefahrenen Straße.

Der Plattenweg war kaputt! Der rappelte nicht am Fahrrad 😉

Unser Abendprogramm war schwierig zu gestalten. Wir wollten nicht mit dem Rad nach Sanitz an der stark frequentierten Straße hin und zurück fahren. Der hiesige Mietwagen aus Sanitz hatte keine Lust uns zu fahren. Zudem hatte das Restaurant unserer Wahl keinen Tisch mehr frei. Wir hatten mittlerweile ein Taxi aus Tessin bestellt. Milu hatte die geniale Idee nach Tessin zu fahren. Wir konnten in der Ricknitz Stube einen Tisch für vier bekommen. Unser Taxifahrer war cool! Er kutschierte uns zurück nach Tessin unter den Klängen von Joe Bonamassa.

Das Essen war sehr gut. Mit gemischtem Gefühl bekamen wir mit, das sie Anfang nächsten Monats schließen 🙁 Wo soll das alles enden? Wir haben viele kleine Ortschaften gesehen, ohne Läden, ohne Bäcker, ohne Kneipen …

Abends in Tessin

Pünktlich um 21 Uhr wurden wir von unserem Taxifahrer abgeholt. Und mit dem Sound von Joe und Beth fuhren wir noch einmal unsere letzte Fahrradstrecke zurück, diesmal der untergehenden Sonne entgegen.

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