Nach einer entspannten Zugfahrt und einer Fahrt mit der Underground durch die Tiefen der Stadt stehen wir nun am Stop für unsere Bustour. Die angeblichen 15 Minuten Wartezeit entpuppen sich doch als eine dreiviertelstunde …
Mittlerweile haben wir Sitzplätze oben ergattert und werden durch den Stau geschaukelt der sich offiziell Verkehr nennt.
Vom Buckingham Palace sieht man nicht allzuviel. Dafür sieht man in Westminster die Abbey und das Parlament ganz gut. Auch den Elizabeth Tower mit der Glocke Big Ben steht hier so herum. (Zu Fuß wäre unsere Tour schneller)
Nach 2 Stunden herumgeeiere im Stop and Go haben wir die City of London erreicht. Das Sightseeing in dieser Form is not really amusing.
Bald werden wir die Towerbridge erreichen und den Bus verlassen – endlich!
Bei der Towerbridge haben wir uns in einer Sandwichbar gestärkt. Danach sind wir am Südufer der Themse entlang bis zum London Eye, dem großen Riesenrad gegenüber Westminster gelaufen.
Nach einer Kaffeepause, in der wir abschätzten wie viel Reibach mit dem Rad gemacht wird, schifften wir ein und schipperten mit einem Katamaran über die Themse zurück zum Tower.
Von den sieben Raben war aber nichts zu hören oder zu sehen.
Wir wandten uns wieder der U-Bahn zu um zur Oxford Street, einer großen Einkaufstrasse, zu fahren. (Die Underground-Stations müssen übrigens von einem total durchgeknallten Maulwurf ersonnen worden sein – was für ein treppauf treppab kreuz und quer Wirrwarr.)
Nachdem wir dem Labyrinth wieder entronnen waren schlenderten wir die Oxford Street entlang um anschließend über Soho nach Chinatown zu kommen. Dort aßen wir zu Abend. Anschließend ließen wir uns wieder von der Underground verschlingen um zu unserem Abfahrtsbahnhof Liverpool Street zu kommen. Dort nahmen wir den Bummelzug nach Colchester.
Der eine kurze Tag in London ist uns recht gut gelungen. Wir haben das Beste recht stressfrei herausgeholt und werden müde in die Betten fallen.