Vor zwei Jahren hatte ich begonnen Akustik-Gitarre zu lernen. Es war mühselig …
Auch die Zeit zum Üben hab ich nicht kontinuierlich abgezweigt. Als dann noch mein Gitarrenlehrer wechselte lief es auch nicht mehr so gut. Also schlief das Ganze ein.
Aber da ich Musik immer noch gerne höre und auch gerne selber machen würde bin ich in diesem Jahr auf einen Bereich gekommen, der mir von der Richtung und auch vom Spielen her Freude macht. Die Rede ist das Spiel mit Synthesizern, Sequenzer und diversem elektronischen Gerät.
Nach dem ich ein bischen mit der Idee schwanger ging, fing ich an herumzuprobieren. Angefangen hat es mit der Tonerzeugung mit dem guten alten NE555. Die Ergebnisse waren nett, aber nicht ausreichend. Aber warum eigentlich selbst basteln wenn es Software gibt?
Diverse Programme hab ich ausprobiert. Interessant ist hier Caustic oder auch Helm. Beides zur freien Nutzung am PC. Das Herumspielen damit ist auch ganz nett. Aber irgendwie nicht so prickelnd. Ich hätte lieber ein Standalone Instrument ohne Rechner.
Ich entschloss mich Anfang des Jahres einen analogen Hardware Synthesizer zu kaufen. Mittlerweile ist aus dem Synthesizer etwas mehr geworden 😉
Kern meines Instrumentariums ist der Minibrute 2s von Arturia und der Behringer Modell D. Hinzu kommt noch der Looper RC-202 von Boss als Effektgerät. Drumherum scharen sich als Eingabe- und Zusatzgeräte von Arturia der Beatstep, das Minilab MKII (mit der Lite-SW) und der Keystep.
Zur Zeit bin ich dabei herum zu experimentieren und mich in die Klangwelten und Möglichkeiten der Geräte einzuarbeiten. Das gab schon einiges an großem Hallo bei mir. Jetzt merke ich aber noch ein paar Schwächen: Noten lesen, Keyboard-Fingerfertigkeiten und so anderes …
Aber es macht mir Spass und Freude. Darauf kommt es an 🙂