Ely Kathedral

Wir starteten heute um 10 Uhr bei bewölktem Himmel mit Tendenz zu leichtem Schauern. Aus Wisbech hinaus kamen wir schnell auf einen schönen Radweg. Mit Rückenwind ging es dann nach Downham Market. Dort auf dem Hügel gab es Kaffee und Sandwiches.
Nach der Abfahrt erreichten wir den River Great Ouse.
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Den wollten wir entlang bis Ely fahren, in der Hoffnung ein netten Ort zur Rast zu finden. Wir fanden jedoch eine Baustelle vor, die uns einen Umweg von einigen Kilometern bescherte. Erfreulicherweise war auf dem Weg das Wendly Wetland Center.image

Eine Art Station Natur und Umwelt mit Schwerpunkt Ornithologie. Dort gab es unsere erhoffte Pause mit Kaffee, Tee, Sandwiches und Scones. Außerdem war es dort trocken und warm 😉
Seelisch gestärkt machten wir uns auf zu den letzten Kilometern nach Ely. Von weitem konnte man schon die Imposante Kathedrale sehen, ein 170 m langes Kirchenschiff.
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Als wir angekommen waren und uns frisch gemacht hatten, haben wir uns die Kathedrale angesehen … Imposant.
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Nun sitzen wir im Cutters Inn am Great Ouse und essen ein wohlfeiles Abendmahl.

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Lazy day at Wisbech

Nach einem nicht ganz so zeitigem English Breakfast sind wir heute durch das Städtchen gebummelt. Ein netter kleiner Ort mit vielen interessanten Eindrücken.
Wisbech lag vor 800 Jahren noch direkt am Meer. Mit den Jahrhunderten verlandete die Bucht zusehends und jetzt ist der Hafen ein Binnenhafen. Der Fluß, die Nene, hat einen ordentlichen Gezeitenwechsel. Dem entsprechend sieht das Wasser aus, eher schlammig.
Wir sitzen jetzt mit Tee und Kuchen im Garten des Peckover House, dem hiesigen Bildungsbürgertouristem angesagtem Ziel.

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Wasserstandsbericht

Nach dem opulenten Mahl ging es weiter nach Wisbech. Der Wetterbericht behielt leider recht. Wir fuhren durch stetigen Regen durch die Fens. Dies ist ein Marschgebiet mit sehr fruchtbaren Böden. Die Landschaft ist sehr flach aber nicht eintönig. Unterwegs bemerkte ein Einheimischer am Straßenrand: „Tour de France? This way!“
Wir fuhren auf dem gut ausgeschilderten Radweg 1 lang. Kleine Sträßchen, angenehm zu fahren. Letztlich erreichten wir 30 km nach unserer Mittagspause um viertel vor Fünf unser Hotel in Wisbech und nahmen erst einmal eine gute heiße Tasse Tee zu uns.

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Mittags in Holbeach

Fast 30 km sind wir trockenen Reifens voran gekommen. Kurz vor unserer Mittagspause mussten wir dann doch das Regenzeug auspacken. Jetzt sitzen wir aber erst einmal im Horse & Groom und schlemmen ein leckeres Mitagessen.

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Danach gehts nochmals 30 km bis zum nächsten Etappenziel Wisbech. Leider nicht mehr ganz so trocken.

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Am River Witham

Vom highlight Lincoln ins herbe Boston führte uns heute unser Weg. Mit viel Rückenwind fuhren wir den Water Railway Trail längs. Die ersten 12 km führten auf einem umgebauten Bahndamm zwischen einem Kanal und dem Witham. Auf der Karte sah es eintönig aus, doch real war es eine klasse Strecke. Schön waren die vielen Sitzgelegenheiten und die vielen Plastiken. Kühe oder Schafe aus Altmetall zusammengeschweißt. Viele Holzskulpuren und ein paar riesige Ähren die den Radweg überspannten.
Leider gab es noch einen kleinen Crash, nicht bei uns aber ein entgegen kommender Radler wich uns etwas ungeschickt aus und stürzte. Wir hoffen, das ihm nichts ernstes passiert ist. Er klagte über Schmerzen in der Schulter. Ist aber dann doch zum nächsten Ort allein weiter gefahren.
Unsere Mittagspause machten wir in einem Kirchencafe am Tattershall Castle. Dahin führte eine sehr stark befahrene Straße. Am Castle selbst war der Bär los. Mittelalterfest und parallel noch eine Hochzeit. Wir begnügten uns mit leckerem homemade Cake in der Kirche. (So gesehen ein Prachtstück, fast schon eine Kathedrale)
Die Strecke die dann folgte war über gefühle 25 km schnurgerade. Wir hatten super Rückenwind (Ein Dank nach Ostfildern!) und kamen sehr zügig voran. Die Kathedrale von Lincoln war noch sehr lange am Horizont auszumache. Dagegen versteckte sich der Turm der St Botolphs, der höchsten Kirche in Boston Ständig vor unseren Blicken. Letztlich erreichten wir trockenen Hauptes unser Hotel in Boston.
Zu Abend aßen wir in der hiesigen Pizzeria. Mit Abstand das lauteste italienische Restaurant was ich je erlebte. Die 230 dB kamen hauptsächlich von zwei jungen Frauen und einem Junggesellinnen Abschiedstrupp. Das Essen war aber gut. Und morgen geht es auf nach Wisbech.

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Auch der König …

… steht nicht über dem Gesetz. Ein wichtiger Grundsatz der Magna Carta, die wir heute im Original sehen konnten. Es ist eine der vier erhaltenen Kopien auf Pergament des historisch wichtigen Dokuments aus 1215, die im Lincoln Castle ausgestellt wird. 800 Jahre alt, genau so alt wie das Haus in dem wir übernachten.
Lincoln ist eine wirklich sehenswerte Stadt. Vom Turm der Burg hat man einen phänomenalen Blick über die Stadt und Lincolnshire. Wir konnten bis Bully Hill Top sehen.
Ein weiteres Highlight ist das Museum des Viktorianischen Gefängnisses. Modernste Museumstechnik mit sehr interessanten Inhalten zum Gefängnisalltag. Lohnenswert.
Unübersehbar ist Lincoln Cathedral. Beeindruckend und fast schon gigantisch. Touristisch heute volles Programm 😉
Milu traf heute auch noch seine Freundin Paula, die in Manchester lebt. Wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen mit angeregter Unterhaltung und vielen Dönekes. Da machte auch der leicht verregnete Nachmittag nichts dran.
Morgen werden wir beizeiten wieder in die Pedale treten und ins Fenland nach Boston radeln.

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Lincoln

Vom Bully Hill Top rollten wir hinunter durch Tealby nach Market Rasen. Leider nicht die ganze Strecke, da es immer mal ein paar unerwartete Anstiege gab. In Market Rasen gab es nix spektakuläres. Also machten wir uns wieder auf die Socken … äh … Pneus.
Mitten in der Pampa fing Monika an während der Fahrt an ihrer Lenkertasche zu fummeln. Resultat Fahhrad verissen und Milu ist reingebrettert. Er schafft es aber sich im Rasenstreifen halbwegs unbeschadet abzurollen (Telemark Landung). Nochmal gutgegangen …
Weiter ging es Richtung Lincoln. Wir fuhren in der Nähe der Bahn, die wir immer wieder kreuzten. Leider gab es weit und breit kein Pub oder Cafe. An einem großen Hof fragte Milu ob er hier Kaffee bekommen könnte, der Sohn des Hauses ging rein und sagte seiner Mom da ständen Radfahrer die Kaffee wollten.
Resultat: wir bekamen Kaffee und Kekse. Wir waren höchst erfreut und bedankten uns mit einer Tüte Gummibären für die Kids.
Leider hatte die Landlady keine guten Wetternachrichten. Es ist Regen an den nächsten vier Tagen angesagt 🙁
Nun, es ging weiter nach Lincoln. Die Gegend ist sehr schön und die Route ließ sich gut fahren. Kurz vor Lincoln machten wir wieder mal eine Pause in Nettleham bei The Tea Cosy.
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Ein netter Tearoom im heimeligen Ortskern.
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Weiter ging es dann hinein nach Lincoln. Entlang an einer blöden Straße mit viel Verkehr. Im Zentrum wurde es dann richtig schön. Wir sind sehr zentral zwischen Kathedrale und Burg untergebracht. Jetzt lassen wir den Abend beim Thailänder ausklingen.

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Blick nach Lincoln

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In der ersten Lücke von links sieht man schon die Türme der Cathedral of Lincoln.

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Wold View House

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Der Blick aus unserem Schlafzimmer.
Wir hatten unser erstes richtiges English Breakfast. And it was really famous. Sausages, mushrooms, eggs, bacon, baked Beans …
Auch das Abendessen war sehr gut. Gemüsequiche, Kartoffeln in Teig frittiert und Salat. Als Dessert nahm Milu noch eine Chocolate Tarte with Fudge und Monika Gooseberry-Raspberry Cake mit Eiscreme.
Heute geht es 40 km nach Lincoln. Mehr Abwärts als aufwärts. Das Wetter ist heute heiter und soll trocken bleiben. Also denn man los …

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Von Hull nach Bully Hill Top

Heute war wohl die längste und anspruchsvollste Etappe unsere Tour.  Ach ja, und das gleich zu Beginn.
Aber erst einmal noch eine kleine Nachlese unserer Überfahrt. Die Zugverbindung funktionierte prima. Anschließend nahmen wir die Fast Ferry von Hoek van Holland Haven nach Pistolhaven. Eine wunderbare kleine Hafenrundfahrt. Neben dem beeindruckenden Hafen haben wir sogar noch Robben im Hafen gesehen.

Video von der Fährfahrt

Vom Pistolhaven waren es noch 8 km bis zur Fähre. Dort checkten wir problemlos ein und enterten die Pride of Hull. Die Überfahrt war erfreulich, der untergehenden Sonne entgegen.
Pünktlich um 7 Uhr Ortszeit landeten wir an. Mit dem Fahrrad ging es dann zur Innenstadt um uns mit diversen Pfunden zu versorgen. Da MiLu leider noch Probleme mit der Gangschaltung hatte, suchten wir noch einen Bicycle-Repair-Man auf. Der war schnell gefunden. Der Seilzug war kaputt. Eineinhalb Stunden später konnten wir das Rad wieder abholen.
Jetzt ging es los …
Quer durch Hull zur Humber Bridge. Die Brücke ist echt groß. Das Panorama war auch toll und die Überfahrt recht entspannt.
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Von Barton aus machten wir uns auf den Weg in die Hügellandschaft von North Lincolnshire.
Je weiter wir kamen desto doller wurde das auf und ab. In Kirmington machten wir eine wohlverdiente Pause im Garten des hiesigen Lokals. Es gab lecker Aberdeen Angus Burger und Haddock in Beer Batter. Eine echter Tip: The Marrowbone & Cleaver. Auch der Cider sehr gut.
Das Wetter meinte es dann aber nicht mehr so gut mit uns. Wir durften uns mit drei Stunden von einer Auswahl verschiedenster Landregen beschäftigen.
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Als so gegen 18 Uhr die Sonne wieder endgültig das Zepter übernahm, konnten wir die sehr schöne Gegend richtig bewundern. Einziges Manko: es ging stetig auf und ab.
Letztlich erreichten wir nach 72 km unser Ziel, das Wold View House. Dazu aber später mehr …

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