Frankreich, Frankreich …

In unserem Arbeits- / Urlaubscamp auf Borkum feilen wir an der diesjährigen Sommertour. Es soll rund durch die Bourgonge gehen. Wie üblich mit dem Rad aber auch eine Woche Bootstour streben wir an. 

Problematisch wird vielleicht doch noch die Anreise. Bis heute war unser Kenntnisstand, dass wir mit 6 Rädern den TGV Basel – Dijon nutzen können. Heute gab die Auskunft der Bahn diese Verbindung nicht mehr her.

Es ist mal wieder eine Herausforderung.

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Zurück im Tal

Etwas müde aber zufrieden sind wir wieder Zuhause angekommen. Rund 520 Radkilometer liegen hinter uns. Die Landschaft, die wir bereisten, war schön. Die Menschen sind sehr nett und angenehm. Wir haben gut gegessen und auch der Linksverkehr war gewöhnungsbedürftig aber machbar. Mit den B&B’s haben wir es gut getroffen. Auch die besuchten Städte hatten jede ihre interessanten Seiten.
Wenn ich dazu komme Stelle ich noch ein paar Bilder ein. Ansonsten … vor der Reise ist nach der Reise.

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Letzte Ausfahrt Harwich

Heute morgen* haben wir Colchester verlassen. Wir fuhren einen sehr schönen Weg am River Colne entlang. Bis zur Schleuse ein malerischer Fluss, danach sah man deutlich den Einfluss der Tide. Trockenliegende Schiffe im ‚Hafen‘ von Colchester. Von kleinen Booten bis zu recht ansehnlichen Dampfern.
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Wir fuhren den fast trockengefallenen Fluß weiter hinab bis nach Wivenhoe. Dort machten wir eine kleine Rast. Weiter ging es dann nach Elmstead Market. Hier besuchten wir den Garten von Beth Chatto. Ein ausgedehntes sehr schönes Areal mit angeschlossener Gärtnerei. Hier gab es Kaffe, Kuchen und Cream Tea.
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Im Anschluss fuhren wir mit reichlich Rückenwind weiter gen Harwich. Mittlerweile war es schon halb vier geworden. In Little Oakley fanden wir einen netten Pub ‚Ye Old Cherry Tree‘, wo wir Ploughman’s Lunch und Salat mit Chips aßen. Dort gab ein Gitarrenduo Livemusik zum Besten.
Nach weiteren 5 km erreichten wir die Strandpromenade von Harwich. Es war mittlerweile wieder Flut. Die Wellen rauschten an den Strand, schön das Meer zu sehen.
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Da in Harwich kein Cafe mehr geöffnet hatte, machten wir uns auf Richtung Hafen. Kurz vor dem Hafen machten wir dann Kaffeepause bei Costa und verprassten die letzten £. Um 19 Uhr schloss auch dieses Etablissement. Weiter ging es dann zum Terminal der Stena-Line. Check-In war ab 19:30 Uhr. Allerdings war das Schiff noch gar nicht da. Warten war angesagt …
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… irgendwann kam der Pott und wir warteten weiter auf die Einschiffung …
… die wir Zweiradfahrer als so ziemlich letzte gegen viertel vor Zehn machen konnten. Trotz aller Warterei ein irres Gefühl mit seinem kleinen Pillerad durch das weite Tor auf so ein großes Schiff zu fahren.
Dannn gab es noch ein großes Gewusel auf unserem Parkdeck als hinter uns gefühlte 500 Inder aus einem polnischem Bus samt Sack und Pack in die Fahrstühle stürmten. Nachdem wir unsere Kabine belegt hatten gingen wir zu unserem 3-Gänge-Menü ins Restaurant das sich als sehr gut herausstellte. Das Schiff lief erst spät aus als wir längst in den Kojen lagen. Trotz der Verspätung waren wir pünktlich um 8 Uhr in Hoek van Holland und hatten direkten Bahnanschluss. image

Nun müssen wir noch eine Baustelle zwischen Eindhoven und Venlo umfahren um heute Nachmittag wieder im Tal zu sein. Mir graut jetzt schon wieder vor Deutschlands blödesten Behelfshauptbahnhof 🙁
Die sollten sich mal ein Beispiel an Rotterdam nehmen und anständige Aufzüge einbauen!

*Wenn einer eine Reise macht, gibt es nicht überall freewifi, daher mit etwas Verspätung 😉

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London

Nach einer entspannten Zugfahrt und einer Fahrt mit der Underground durch die Tiefen der Stadt stehen wir nun am Stop für unsere Bustour. Die angeblichen 15 Minuten Wartezeit entpuppen sich doch als eine dreiviertelstunde …
Mittlerweile haben wir Sitzplätze oben ergattert und werden durch den Stau geschaukelt der sich offiziell Verkehr nennt.
Vom Buckingham Palace sieht man nicht allzuviel. Dafür sieht man in Westminster die Abbey und das Parlament ganz gut. Auch den Elizabeth Tower mit der Glocke Big Ben steht hier so herum. (Zu Fuß wäre unsere Tour schneller)
Nach 2 Stunden herumgeeiere im Stop and Go haben wir die City of London erreicht. Das Sightseeing in dieser Form is not really amusing.
Bald werden wir die Towerbridge erreichen und den Bus verlassen – endlich!
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Bei der Towerbridge haben wir uns in einer Sandwichbar gestärkt. Danach sind wir am Südufer der Themse entlang bis zum London Eye, dem großen Riesenrad gegenüber Westminster gelaufen.
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Nach einer Kaffeepause, in der wir abschätzten wie viel Reibach mit dem Rad gemacht wird, schifften wir ein und schipperten mit einem Katamaran über die Themse zurück zum Tower.
Von den sieben Raben war aber nichts zu hören oder zu sehen.
Wir wandten uns wieder der U-Bahn zu um zur Oxford Street, einer großen Einkaufstrasse, zu fahren. (Die Underground-Stations müssen übrigens von einem total durchgeknallten Maulwurf ersonnen worden sein – was für ein treppauf treppab kreuz und quer Wirrwarr.)
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Nachdem wir dem Labyrinth wieder entronnen waren schlenderten wir die Oxford Street entlang um anschließend über Soho nach Chinatown zu kommen. Dort aßen wir zu Abend. Anschließend ließen wir uns wieder von der Underground verschlingen um zu unserem Abfahrtsbahnhof Liverpool Street zu kommen. Dort nahmen wir den Bummelzug nach Colchester.
Der eine kurze Tag in London ist uns recht gut gelungen. Wir haben das Beste recht stressfrei herausgeholt und werden müde in die Betten fallen.

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Die härteste Etappe liegt hinter uns!

Ganz früh um halb Elf verließen wir unser Quartier. Nach anspruchsvollen 15 km mussten wir Mittagspause machen. In Bures am River Stour gab es ein gutes Mittagsmenü mit den obligatorischen randvollen Gläsern.
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Nach weiteren gut zwei Stunden waren wir einigermaßen erholt um die verbleibenden 18 km bis nach Colchester zu radeln.
Ok, kurze Strecken aber immerhin 139 m aufwärts 😉
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In Colchester haben wir uns erst einmal von dieser Strapaze in einem netten Cafe erholt …
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Die Gegend war sehr schön, der Radweg in der zweiten Hälfte leider an einer viel befahrenen Landstraße. Trotzdem Mal wieder ein schöner Tag.

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Viel zu sehen auf dem Weg nach Sudbury

Nach einer recht lauten Nacht in Bury machten wir uns auf den Weg nach Sudbury. Der erste Weg führte uns über den Markt von Bury – groß und abwechslungsreich. Dann noch ein Blick in die Kathedrale mit schönen Fenstern aus dem 16. Jahrhundert.
Unser Weg war dann gezeichnet von stetigem auf und ab mit einigen unfreundlichen Steigungen. Die Aussichten waren dafür Klasse.
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Unsere zweite Frühstückspause machten wir auf dem Friedhof an einer Kirche. Weit und breit kein Pub oder Tearoom.
Keine zwei Kilometer weiter fuhren wir dann durch einen Ort mit Fussballturnier und offiziellem Cafe …
Das ließen wir alles links liegen und fuhren weiter nach Lavenham. Dort nahmen wir unsere Kaffeepause samt Kuchen in Anspruch. Anschließend schauten wir uns noch am Mittelalterlichen Markt um. image

Sehenswerte typische Fachwerkhäuser die vom ehemaligen Reichtum der Stadt des Wollhandels zeugten. Vorbei an der Kirche ging es dann nach Long Melford wo wir Melford Hall, den Wohnsitz der Parkers, besuchen wollten. Es stellte sich heraus das der Laden in einer halben Stunde zu machte. Aber für achtfuffzig pro Nase dürften wir gerne hinein. Wir lehnten dankend ab und fuhren in den Ort. Da gab es ein großes Hallo. Dort fand gerade ‚The great Tractation Road Race‘ statt. Alte Dampfmaschinen die unter erheblichem Geräusch und Dampfentwicklung die Straße bevölkerten.
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Teilweise recht flott und teilweise im Schneckentempo. Nach dem wir uns satt gesehen hatten machten wir uns auf nach Sudbury.
Video vom Tractation Road Race

Auf der letzten Etappe gab es noch eine schöne umgebaute schmale Bahntrasse die uns bis Sudbury führte. Am Fluss dort war noch eine Ruderregatta. Beim B&B angekommen schlich noch eine Dampfwalze vorbei in Richtung Long Melford.
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Das Wetter war wunderbar, es gab viel zu sehen – ein schöner Tag!

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Richtig schön hier!

Wir sind gerade vom Spaziergang und Abendessen zurück. Bislang ist der Ort,insgesamt gesehen, der schönste unserer Tour. Lincoln hatte das Castle und die Kathedrale, Cambridge die Colleges und Ely die Riverside samt Kathedrale. Aber hier gibt es eine angenehme Stadt mit netter Atmosphäre und die Ruinen der alten Abtei in einem sehr schönen Park. Und das alles nach einem sonnigen schönen Tourtag 🙂

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Auf ein Bier nach Bury St. Edmunds

Nach dem obligatorischen Frühstück* machten wir uns auf nach Osten. Wie leider üblich mussten wir trotz bestem Weg ein Stück Ausfallstraße fahren. Da gab es zwar einen Radweg, aber auch Probleme mit den Abbiegern von der Straße. Es ist aber alles gut gegangen bis auf etwas herumgehupe 😉
Wir fuhren ein paar Kilometer bekannter Strecke waren aber bald wieder auf der neuen Route. Die Gegend wurde hügeliger.
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Zwischendurch sahen wir nördlich von uns in der Ferne die Kathedrale von Ely. Dort waren wir vor zwei Tagen …
Mit kleinen Trinkpausen erreichten wir um 12 Uhr die Pferdestadt Newmarket. Hier findet immer der Auftakt der Rennsaison statt. In der Stadt gibt es erheblich mehr Veterinärmediziner als Ärzte. Wir aßen in einem Pub im Ort. Pferdefleisch war nicht auf der Karte.
Nachdem wir gut gesättigt waren, ging es weiter zur Hügeletappe.
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Lange Anstiege, kurze Anstiege – mal wieder für jeden etwas dabei.
In Barrow machten wir beim hiesigen pendant des ‚Raiffeisen-Laden‘ mit angeschlossener Post und Cafe unsere Kaffepause. Die Kaffee- und Teeportionen waren groß, der Kuchen eher minimalistisch. Dafür hätten wir uns noch die eine oder andere Schrotflinte kaufen können oder ein Reitanzug aus der Paul Schockemöhle Kollektion.
Weiter ging es dann durch die Hügel mit netten Ausblicken, auf und ab bis nach der Bury St. Edmunds. Leider liegt unser B&B Guesthouse an einer größeren Kreuzung, wir hoffen auf eine ruhige Nacht.

*The whole bunch: cerials with fresh fruits, coffee or tea; Inga: fried egg, mushrooms & tomatoes; Monika: scrambled eggs, mushrooms & tomatoes; Milu: two fried eggs & bacon; Jürgen: scrambled eggs, tomatoes & sausages; mixed toast & jam.

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Studientag in Cambridge

Nach einem guten Frühstück in unserem Guesthouse machten wir uns auf in die Altstadt. Wir trennten uns dort und Milu und Inga tourten durch die altehrwürdigen Colleges während Monika und ich im Fitzwilliam Museum die respektable Sammlung alter Meister bewunderten.
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Nach einer kleinen Mittagspause gab es dann eine Siesta. Cambridge ist voller Touristen aus allen mõglichen Ländern. Meistens aus Fernost. Nebenbei herrschen Münsteraner Verhältnisse in puncto Fahrradverkehr.
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Auch die Studenten sind im Straßenbild klar auszumachen. Die Bilanz der Universität in puncto bekannte Absolventen ist, nebenbei bemerkt, beeindruckend. Am Abend sind wir beim Mexikaner Burritos & Enchiladas essen gewesen und haben den Leuten beim punting auf dem Fluss zugesehen. image

Morgen geht es wieder aufs Fahrrad Richtung Osten.

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Vier Räder im Moor

Nach einem sehr netten Frühstück im Cathedral House machten wir uns auf den Turm der Kathedrale zu besteigen. Der Eintritt war a little bit expensive … 14,50 £ pro Person. Da haben wir uns für die Aussicht vom Sattel entschieden.
Am Great Ouse fuhren wir gen Süden Richtung Fens.
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Dort machten wir am Infozentrum unsere offizielle Kaffee, Tee & Scones Pause. Anschließend ging es weiter am Moor längs bis zur nächsten Pause. Eine Brücke mit steilen Stufen galt es nun zu überwinden. Eine kleine Schiene erleichterte das Hochhieven der Räder. Diese Aktion ersparte uns 2 km Umweg.
Dann fuhren wir weiter durch die Fens, bis wir in Bottisham im ‚Il Piccolo Mondo‘ gediegen italienisch dinierten. Eine Perle am Wegesrand, wo wir etwas underdressed aufliefen. Nach einem Blick in die Kirche ging es die letzten 10 km nach Cambridge. Wir fuhren am River Cam hinein, wohlgemerkt über eine menge Kuhweiden die sich bis in die Stadt erstreckten. Bei der Unterkunft gab es ein kleines Problem. Wir wurden in ein Appartment ausquartiert, da eine Familie wohl länger bleiben wollten. Das Ausweichquartier ist mit ‚leichten‘ Mängeln behaftet. Na, ja …
Wir machten noch einen kleinen Gang in die Stadt. Im Park sahen wir ein wenig beim Cricket zu. Ein völlig unterschätzter und unverständlicher Sport.

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Jetzt sitzen wir im Pub ‚The Free Press‘ bei Bratwurst-Burger, Cider und Lager und genießen den Abend.

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